Versatel AG im Aufwind

Das Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen Versatel AG hat sich im dritten Quartal auf dem DSL-Markt behaupten und die Anzahl der Verträge im DSL-Privatkundengeschäft um 10.600 auf 702.200 steigern können. Dank dieser Steigerung konnte das sinkende ARPU (monatlicher Durchschnittsumsatz pro Kunde) bei den DSL-Kunden ausgeglichen und der Umsatz mit Privatkunden stabilisiert werden.
Der Quartalsumsatz konnte auf 180,5 Millionen Euro gesteigert werden, was einem Plus von 2,3 Prozent entspricht. Das EBITDA-Ergebnis belief sich auf 49,1 Millionen Euro, also 5,6 Prozent Steigerung Gegensatz zum gleichen Quartal des Vorjahres.

Der Vorstandsvorsitzende der Versatel AG, Peer Knauer erklärt: “Der wertvernichtende Wettbewerb im Privatkundensegment bestätigt uns in unserer Strategie. Die Erzielung eines positiven Free Cashflow erhält durch die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage ein noch größeres Gewicht. Eine mögliche Abschwächung unseres Kundenwachstums nehmen wir dafür in Kauf.”

Der Quartalsumsatz im Wholesalegeschäft stieg um 10,2 Prozent auf 45,3 Millionen Euro und war somit erneut der Wachstumstreiber des Unternehmens. Im Juli 2008 wurde der Kabelnetzbetreiber AKF übernommen und konnte vollständig als Versatel Telekabel GmbH integriert werden. Im Geschäftsjahr 2008 soll sich der Jahresumsatz auf rund 770 Millionen Euro belaufen, verbunden mit einem erwarteten EBITDA-Ergebnis von ca. 220 Millionen Euro.

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